Hervorgehobener Beitrag

Das Konzentrationslager Engerhafe – Kommando Aurich-Neuengamme

Vom 21.10. bis zum 22.12.1944 bestand in Engerhafe eine Außen­stelle des Konzen­tra­ti­ons­lagers Neuen­gamme. In dem Lager in unmit­tel­barer Nähe der mittel­al­ter­lichen Dorfkirche wurden etwa 2000 Männer – überwiegend aus politi­schen Gründen – inhaf­tiert. Sie waren zu Arbeiten am Panzer­gra­benbau um Aurich eingesetzt.

Unter unmensch­lichen Bedin­gungen wurden 188 Gefangene
innerhalb von zwei Monaten zu Tode gequält:
68 Polen, 47 Nieder­länder, 21 Letten, 17 Franzosen, 9 Russen, 8 Litauer,
5 Deutsche, 4 Esten, 3 Belgier, 3 Italiener, 1 Spanier, 1 Tscheche, 1 Däne.

1952 wurden die Toten in den Massen­gräbern durch eine alliierte Kommission exhumiert, nach Möglichkeit identi­fi­ziert und neu bestattet.

Abbildung 1; Lager und Kirche – Kohle 2000 – Herbert Müller

Was wird denn da gebaut!

Infoveranstaltung der Kirchengemeinde und des Gedenkstättenvereins.

Am 30.06.2022 veran­stal­teten die Kirchen­ge­meinde und der Verein Gedenk­stätte KZ Engerhafe eine gemein­samen Infor­ma­ti­ons­ver­an­staltung, in der über die Bauar­beiten am Pfarr- und Gemein­dehaus in Engerhafe und über die Planungen des Vereins für eine neue Ausstellung berichtet werden sollte.

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NS-Zwangsarbeit und Zwangsarbeitslager in Ostfriesland – Workshopbeitrag I

Am 18. Mai 2022 fand ein Workshop über die Geschichte der NS-Zwangs­arbeit und der Zwangs­ar­beits­lager in Ostfriesland statt. In loser Folge werden wir auf dieser Homepage Beiträge der Referen­tinnen und Referenten veröf­fent­lichen. Als erster Beitrag dieser Reihe wird hier der Vortrag von Dr. Simone Erpel veröffentlicht.

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Kuratoriumssitzung am 02.06.2022

Am Donnerstag, den 02. Juni 2022 traf sich in diesem Jahr zum ersten Mal wieder das Kuratorium. In den zurück­lie­genden zwei Jahren konnten diese Sitzungen nicht oder nur unregel­mäßig statt­finden. Jetzt scheint der Zeitpunkt gekommen, dass dieses wichtige Gremium im Verein wieder regel­mäßig statt­finden kann. Bisher waren vier Sitzungen im Jahr geplant, es scheint aber angebracht, sie ebenso oft wie die Vorstands­sit­zungen statt­finden zu lassen, damit der Vorstand zeitnah auf eventuelle Beschlüsse im Kuratorium reagieren kann.

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