Hervorgehobener Beitrag

Das Konzentrationslager Engerhafe – Kommando Aurich-Neuengamme

Vom 21.10. bis zum 22.12.1944 bestand in Engerhafe eine Außen­stelle des Konzen­tra­ti­ons­lagers Neuen­gamme. In dem Lager in unmit­tel­barer Nähe der mittel­al­ter­lichen Dorfkirche wurden etwa 2000 Männer – überwiegend aus politi­schen Gründen – inhaf­tiert. Sie waren zu Arbeiten am Panzer­gra­benbau um Aurich eingesetzt.

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Eröffnung der neuen Dauerausstellung

Endlich ist es soweit: Am 25. Mai wird die Gedenk­stätte mit der perma­nenten Ausstellung „Zwangs­arbeit für die Wehrmacht“ eröffnet! Damit nimmt nach vier Jahren Bauzeit die Gedenk­stätte den Betrieb im Alten Pfarrhaus mit dem wunder­schön restau­rierten alten Steinhaus wieder auf. Gemeinsam mit der Kirchen­ge­meinde beziehen wir das Haus und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Die Gedenkstätte Engerhafe sucht…Guides (m/w/d) für Rundführungen und Bildungsarbeit

Wir sind der Verein Gedenk­stätte KZ Engerhafe e.V. und setzen uns seit 2009 dafür ein, die Erinnerung an die Opfer des Konzen­tra­ti­ons­lagers in Engerhafe wachzu­halten. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass die Geschichten der Verfolgten auch in Zukunft präsent bleiben – denn die Gründe der Verfolgung sind nicht Geschichte.
Du möchtest helfen, Erinnerung aktiv zu gestalten? Dir macht es Freude, Jugend­lichen und Erwach­senen Wissen zu vermitteln? Du möchtest die Lebenswege von Menschen während des Natio­nal­so­zia­lismus erkunden und beschäf­tigst dich auch gerne mit aktuellen Debatten rund um das Thema Diskri­mi­nierung? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung als Guide in Engerhafe.

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StolenMemory: Ausstellung in Engerhafe über persönliche Gegenstände von KZ-Häftlingen

Die Arolsen Archives eröffnen am 18. November 2023, um 15:30 gemeinsam mit dem Verein Gedenk­stätte KZ Engerhafe e.V. die Open-Air Wander­aus­stellung #Stolen­Memory. Im Mittel­punkt stehen der letzte Besitz von KZ-Inhaf­tierten und die Frage, wie es heute noch gelingt, diese sogenannten Effekten an Familien der Opfer zurück­zu­geben.
Zu sehen ist die Ausstellung in einem aufklapp­baren Übersee-Container auf einem Teil des ehema­ligen Geländes des KZ-Außen­lagers in Engerhafe – heute Parkplatz hinter dem Gulfhof Ihnen. Die Ausstellung wird im Rahmen der jährlichen Gedenk­ver­an­staltung eröffnet, die der Gedenk­stät­ten­verein in Koope­ration mit der ev.-luth. Kirchen­ge­meinde Engerhafe und der Ostfrie­si­schen Landschaft jährlich ausrichtet, um an die 188 Verstor­benen des KZ-Außer­lagers zu erinnern.

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Gedenken in der Passionszeit

Im Altarraum der Enger­hafer Kirche waren 188 schwarze Namens­tafeln aufge­stellt mit den Namen der Männer, die als KZ Häftlinge im KZ-Außen­lager Engerhafe im Herbst 1944 gestorben sind und auf dem hiesigen Friedhof notdürftig beerdigt wurden. Die Tafeln haben es erschre­ckend vor aller Augen geführt, wie viele es waren. Sie hatten die unmensch­lichen Bedin­gungen im Lager nicht überlebt oder waren beim Ausheben des Panzer­grabens in Aurich oder unterwegs gestorben. Namenlose Männer, von vielen als Verbrecher oder Feinde angesehen, die aus ganz Europa kamen. Über das Lager und das Schicksal der Häftlinge wurde nicht gesprochen.

Bild: Arnim Focken
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Tag der Ostfriesischen Geschichte 2022 II

Am Tag der Ostfrie­si­schen Geschichte war der Gedenk­stät­ten­verein, insbe­sondere durch das Referat von Dr. Simone Erpel und die anschlie­ßende Führung auf dem Gelände des ehema­ligen KZ-Außen­lager in Engerhafe, wesentlich beteiligt.

Ein lesens­werter Beitrag findet sich auf der Homepage von Die digitale Zeitung für Kultur in Emden und Ostfriesland